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by wp_admin on 29. März 2016



OTTO probiert sich an der NFC-Technologie aus

Von November 2015 bis Januar 2016 versuchte sich OTTO an der NFC-Technologie. Die NFC-Labels sollen hierbei als Produkt-Assistent dienen. Wer als Kunde den OTTO Online-Shop aufsucht und einen von zwei bereitgestellten Kaffeevollautomaten bestellt, soll ergänzend ein NFC-Label erhalten. Dies dient dem Zweck, das Smartphone oder Tablet dazu nutzen zu können, einen Produkt-Assistenten aufzurufen.

Dr. Thomas Schnieders, der bei OTTO die Position des Direktors E-Commerce, Innovation & Plattform innehat, erklärt in einem Interview, dass die Idee für den NFC Produkt-Assistenten im Rahmen der OTTO Innovation Days entstanden ist. Die Umsetzung übernahm OTTO selbst. Wer als Kunde im genannten Zeitraum einen der ausgewählten Kaffeevollautomaten bestellt hat, erhielt im Anschluss daran einen Brief, der über die NFC-Technologie aufklärte und einen entsprechenden NFC-Aufkleber beinhaltete. Bei OTTO misst man dem NFC-Tag deutlich mehr Relevanz bei als dem QR-Code. Beide lägen, was ihren Kostenfaktor angeht, im Rahmen, jedoch hat das Unternehmen bereits Erfahrungen mit der Nutzung von QR-Codes gemacht und musste feststellen, dass die Öffnungsraten nicht zufriedenstellend ausfielen.

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Zudem sieht Schnieders deutliche Vorteile für den Kunden in der Nutzung des NFC-Aufklebers. Da eine manuelle Eingabe der Internetadresse entfällt, spare dieser deutlich an Zeit. Der Komfort-Faktor steige somit. Zudem lässt sich der Aufkleber direkt am Gerät anbringen und ist somit jederzeit sichtbar und nutzbar. Das zeitaufwendige Suchen nach einer Bedienungsanleitung oder anderen Geräte-Informationen im Netz gehört somit der Vergangenheit an, denn die Bedienungsanleitung steht nun bequem per PDF bereit. Und nicht nur das. Mit dem Produkt-Assistenten lassen sich auch Zubehörbestellungen vornehmen, hilfreiche Videos und PDFs einsehen und Kontaktmöglichkeiten zum Kundenservice herstellen. Und wenn der Kunde zufrieden ist, so Schnieders, würde dies zu einer stärkeren Kundenbindung führen. Damit profitiere schließlich auch OTTO selbst von den NFC-Aufklebern. Durch die clevere Nutzung von Technologien, die dem Kunden deutliche Vorteile bringen, wird eine noch positivere Markenwahrnehmung angestrebt.

Auf die Frage, warum gerade Kaffeevollautomaten als Testprodukte für den NFC-Aufkleber gewählt wurden, antwortete Schnieders, dass sich ein komplexes Produkt, bei dem Kunden meist früher oder später Fragen zur Benutzung o. ä. haben, besonders gut für das Pilotprojekt geeignet habe. Man wollte mit wenigen Produkten starten, um sich auszuprobieren und in dieser wichtigen Phase jederzeit den Überblick zu behalten.

Die mögliche Befürchtung, durch den NFC-Aufkleber zum ‚gläsernen Kunden‘ zu werden, sei zudem unbegründet, so Schnieders. Denn der Aufkleber umfasse lediglich die URL zum OTTO Produkt-Assistenten und besitzt keinerlei persönliche oder sensible Kundendaten.



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