My Sugr

by wp_admin on 9. Januar 2018



My Sugr: Millionär durch Diabetes-App

 

My Sugr ist ein junges Startup Unternehmen, das vor Kurzem von Roche, einem Pharmagiganten aus der Schweiz, übernommen wurde. Während in der Pfanne frisches Gemüse brutzelt und die gesunde Bionade geöffnet wird, freut sich das Jungunternehmen über seinen Erfolg. Obwohl niemand auch nur ein Wort über den Kaufpreis verliert, ist ein dreistelliger Millionenbetrag nicht ausgeschlossen. Hinter vorgehaltener Hand wird sogar von einer Summe in Höhe von 200 Millionen gemunkelt. Mit diesem Betrag würde das Jungunternehmen die Top 3 der österreichischem Apps erklimmen. Teurer soll allerdings Runtastic gewesen sein, welches Adidas für 220 Millionen nun sein Eigen nennen darf. Auch Shpock, die bekannte Shopping- und Kleinanzeigen-App, soll für über 200 Millionen geschluckt worden sein.

 

Geplant war etwas Anderes

 

Gerald Stangl, der Mitgründer des Unternehmens ist, hatte bei der Gründung vor rund sieben Jahren

allerdings andere Ideen. Das Startup hatte sich zum Ziel gemacht, eine App speziell für Diabetiker zu entwickeln. Die App sollte Betroffenen eine Kontrolle des Blutzuckerspiegels ermöglichen. Frank Westermann, ebenfalls ein Gründungsmitglied und selbst an Diabetes erkrankt, wollte sein Diabetes-Tagebuch auf den neuesten Stand bringen und dieses in Zukunft digital organisieren können. So entstand die Idee zur App für das Smartphone. Heute gibt Stangl zu, dass er zu Beginn noch nicht einmal wusste, was ein Exit ist.

 

Millionen Nutzer und Weiterentwicklung

 

Im Laufe der Jahre ist die Idee gewachsen und aus der App ist weitaus mehr geworden. Mittlerweile werden mehrere Produkte angeboten, die sich alle ganz dem Thema Diabetes widmen. So umfasst das Repertoire zum Beispiel eine kostenlose Variante, in der alle grundlegenden Funktionen enthalten sind. Mit dieser Variante können Nutzer sich mit der App vertraut machen und die einzelnen Möglichkeiten kennenlernen. Hat das Prinzip überzeugt, können Nutzer auf die Pro-Version umsteigen. Diese bietet weitere Funktionen wie zum Beispiel Erinnerungsfunktionen, Insulin-Rechner oder Mahlzeiten-Fotos.

 

Manager Anton Kittelberger äußert, dass My Sugr im Idealfall kostenfrei sein sollte. Mittlerweile haben sich zahlreiche Kooperationen ergeben, sodass sich die App gut finanzieren lässt. Die Monetarisierung gelingt dem Unternehmen unter anderem durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Versicherungen. Kunden, die dort versichert sind, können ein My Sugr Paket nutzen, in dem unter anderem auch Teststreifen enthalten sind. Zusätzlich helfen Coaches bei der Beratung der Nutzer. Mittlerweile kann das Unternehmen einen weiteren Erfolg feiern: Mehr als eine Million Nutzer vertrauen My Sugr bereits.

 

Stangl erklärt, dass der Beginn allerdings alles andere als leicht war. In den ersten fünf Jahren nach Gründung machte vor allem die finanzielle Lage Probleme. Die Gründer investierten nicht nur ihre privaten Gelder, sondern auch sehr viel Zeit in das Startup. Seit 2015 läuft es aber auch finanziell gut bei dem Unternehmen.

 

Kunden und Endkunden

 

Startups, die vor Verhandlungen mit großen Konzernen stehen, müssen hart bleiben und wissen, was sie wollen. Auch ein Anwalt ist nötig. Dieser kann nicht nur Folgeprobleme lösen, sondern ist auch ein wichtiger Partner, wenn es um den Abschluss von Kooperationsverträgen geht. Das Büro des Unternehmens, das sich im siebten Wiener Bezirk befindet, ist mittlerweile zum Arbeitsplatz für rund 30 Mitarbeiter geworden. Neben dem Business bleibt aber auch die Gemeinschaft des Unternehmens nicht auf der Strecke. So gibt es neben den Büros auch eine hauseigene Küche und es wird oft gemeinsam gegessen.

 

Auch wenn es den Gründern zu Beginn nicht ums Geld ging, liegt der Fokus heute auf dem Endkunden. Es gäbe zwar viele Apps aus dem Gesundheitsbereich, so Stangl, aber nur sehr wenige davon bieten einen echten Mehrwert. My Sugr hat von Beginn an auf nützliche Informationen und hilfreiche Funktionen gesetzt. Und nur so war es möglich, im Laufe der Jahre zu wachsen und immer mehr Kunden zu gewinnen.



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